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Aktuelle Nachrichten / News

Wettervorhersage für den Frühling 2012

| Damit Gärtner Bescheid wissen, wie die Pflanzen behandelt werden müssen im Falle von Trockenheit oder etwa extremen Niederschlages, ist es von Wichtigkeit zu wissen, wie das Wetter im Frühling aussehen wird.
Nach dem aktuellen Stand liegt die Wahrscheinlichkeit für einen warmen Frühling bei circa 60 Prozent. Die Temperaturen für die Monate März und Mai liegen voraussichtlich sogar über dem Durchschnitt, besonders im Süden Deutschlands. Dafür ist auch mit größeren Niederschlägen zu rechnen. Der April dagegen scheint "normal" warm zu sein. Ein anhaltender Winter im März ist dennoch nicht auszuschließen. Vor allen Dingen im ersten Drittel ist noch von kälteren Temperaturen auszugehen. Allgemein ist von einem wechselhaften Frühling auszugehen, der den Gärtnern großes Kopfzerbrechen bereiten könnte. Die Entwicklung von einigen Gemüsesorten, zum Beispiel Tomaten, könnten durch die hohe Feuchtigkeit gehemmt werden. Auch Paprika oder Chili brauchen wahrscheinlich eine längere Reifezeit, da sie anhaltende Sonne benötigen. Robuste Gemüse - und Kräutersorten, die vielen Witterungen gerecht werden, könnten daher empfohlen werden.
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Staude des Jahres 2012 : der Knöterich

| Der Zentralverband Gartenbau e.V. krönt den Knöterich zur Staude des Jahres 2012. Seit mehreren Jahren schon sind die einzelnen Gattungen aufgrund der riesigen Bandbreite zu den Lieblingen der Gärtner geworden. Wer hier etwas auf moderne Pflanzung hält, entscheidet sich für die eigenwillige Knöterich-Staude.

In den Hintergrund des Gärtner-Daseins gerieten die Stauden durch den Japanischen Flügelknöterich und den Schlingknöterich.  Sie wucherten in den Gärten und waren kaum zu bändigen. Doch als unglaublich lebhafte und duftende Stauden entpuppten sich die anderen Gattungen, die meist sittsam wachsen.
Viele Züchter möchten die Vielfalt des wieder entdeckten Gartenschatzes nicht missen. Die Pflanzen glänzen mit ihren kräftigen Stängelknoten und mit der Entstehung immer neuer Sorten. Sie wachsen sauber und weisen vor allen Dingen eine lange Blütezeit im Sommer auf. Doch auch im Herbst können sie mit der Schönheit von Gräsern und Astern mitziehen.  Gleichzeitig sind sie sehr vital bei ausreichender Bodenfeuchtigkeit. Knöteriche sind zudem winterhart, sie wachsen sogar in den kälteren Klimazonen, wie zum Beispiel in Sibirien. Die größte Vielfalt der Staudenarten, mit 170 Stück, ist dabei aber in Südostasien zu finden. 

Während vor einiger Zeit die Knöteriche in der Botanik noch als Polygonum bezeichnet worden sind, lassen sie sich heute in die Arten "Fallopia", "Aconogonon", "Bistorta" und "Persicaria" unterteilen. Fachleute sind sich allerdings über die Namensfindung noch nicht eindeutig sicher.
Genutzt werden kann der Knöterich als Mittel gegen Durchfallerkrankungen, wenn man den klein geschnittenen Wurzelstock abkocht.  Schon vor einiger Zeit benutzte man ihn als Heil- und Nahrungspflanze und sollte gegen Schlangenbisse helfen.  Die jungen Blätter und Triebspitzen lassen sich als Frühlingsgemüse verspeisen, wenn man ihn im Mai erntet. Dann lässt er sich am besten genießen und der Vitamingehalt ist zu dieser Zeit am größten.

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