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Aktuelle Nachrichten / News
Staude des Jahres 2012 : der Knöterich
Der Zentralverband Gartenbau e.V. krönt den Knöterich zur Staude des Jahres 2012. Seit mehreren Jahren schon sind die einzelnen Gattungen aufgrund der riesigen Bandbreite zu den Lieblingen der Gärtner geworden. Wer hier etwas auf moderne Pflanzung hält, entscheidet sich für die eigenwillige Knöterich-Staude.In den Hintergrund des Gärtner-Daseins gerieten die Stauden durch den Japanischen Flügelknöterich und den Schlingknöterich. Sie wucherten in den Gärten und waren kaum zu bändigen. Doch als unglaublich lebhafte und duftende Stauden entpuppten sich die anderen Gattungen, die meist sittsam wachsen.
Viele Züchter möchten die Vielfalt des wieder entdeckten Gartenschatzes nicht missen. Die Pflanzen glänzen mit ihren kräftigen Stängelknoten und mit der Entstehung immer neuer Sorten. Sie wachsen sauber und weisen vor allen Dingen eine lange Blütezeit im Sommer auf. Doch auch im Herbst können sie mit der Schönheit von Gräsern und Astern mitziehen. Gleichzeitig sind sie sehr vital bei ausreichender Bodenfeuchtigkeit. Knöteriche sind zudem winterhart, sie wachsen sogar in den kälteren Klimazonen, wie zum Beispiel in Sibirien. Die größte Vielfalt der Staudenarten, mit 170 Stück, ist dabei aber in Südostasien zu finden.
Während vor einiger Zeit die Knöteriche in der Botanik noch als Polygonum bezeichnet worden sind, lassen sie sich heute in die Arten "Fallopia", "Aconogonon", "Bistorta" und "Persicaria" unterteilen. Fachleute sind sich allerdings über die Namensfindung noch nicht eindeutig sicher.
Genutzt werden kann der Knöterich als Mittel gegen Durchfallerkrankungen, wenn man den klein geschnittenen Wurzelstock abkocht. Schon vor einiger Zeit benutzte man ihn als Heil- und Nahrungspflanze und sollte gegen Schlangenbisse helfen. Die jungen Blätter und Triebspitzen lassen sich als Frühlingsgemüse verspeisen, wenn man ihn im Mai erntet. Dann lässt er sich am besten genießen und der Vitamingehalt ist zu dieser Zeit am größten.
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Ausbildung eines Gärtners
Die Ausbildung zum Gärtner dauert in der Regel drei Jahre. In Deutschland gibt es derzeit etwa 17000 Auszubildende. Im Berufsbildungsgesetz wurde letztmalig 1996 die Ausbildung des Gärtners neu definiert und den heutigen Berufsanforderungen angepasst. Um eine Ausbildung beginnen zu können, sollten Interessenten mindestens einen Hauptschulabschluss vorweisen. Höhere Schulabschlüsse erhöhen die Chance auf einen Ausbildungsplatz und können evtl. auch die [...]
Beruf und Geschichte des Gärtners
Ein Gärtner kultiviert, erhält und züchtet Pflanzen. Volkswirtschaftlich gehört der Gartenbau zur Landwirtschaft.Bis in das 19. Jahrhundert hinein stand die Bezeichnung Gärtner auch für einen Bauern. Man unterschied deshalb auch Groß- und Kleingärtner. Bis zum Ende der Frondienste war der Gärtner also hauptsächlich ein Bewirtschafter von Land, um Ertrag zu erzielen. Die Bezeichnung Gärtner für einen Kleinbauern war besonders in [...]